Sal

Aktivitäten

  • Inselrundfahrt
  • Bootstour
  • Baden
  • Haibeobachtung
  • Schildkrötenbeobachtung
  • Tauchen
  • Schnorcheln
  • Windsurfen
  • Kitesurfen
  • Wellenreiten
  • Bodyboarden

Sehenswürdigkeiten

  • Buracona
  • Salinas de Pedra Lume
  • Strand von Santa Maria
  • Porto de Palmeira
  • Algadoeira
  • Fontona

Sal Reisen

Ihre persönliche individuelle Kapverden Reise

Kapverden Rundreise: Inselhüpfen (15 Tage) Sal, São Vicente, Santo Antão, Santiago

Lassen Sie sich inspirieren

Geografie

Sal ist mit seinen 216 km² eine der kleineren der Kapverdischen Inseln, liegt am nordöstlichen Rand des Archipels und ist alten (ca. 50 Mio Jahre) vulkanischen Ursprungs. Die weitgehend flache Insel mit Kalkplateaus und Dünenlandschaft wird von einigen Zeugenbergen und abgewitterten Vulkanschloten überragt. Im Norden überwiegen Lava-Felsküsten und -strände, während der Süden durch kilometerweite feinsandige helle Strände, flache Dünen und aufgelassene Salinen gekennzeichnet ist. Einzelne Oasen mit windzerzausten Dattelpalmen wie zum Beispiel Fontona dienten in der Vergangenheit dem Gartenbau und der Viehzucht. In Pedra de Lume imponiert eine perfekt kreisrunde Caldera, deren Boden unter den Meeresspiegel abgesunken ist und die industriell als Saline genutzt wurde. Heute dient sie fast ausschließlich touristischen Zwecken, denn durch die hohe Salzkonzentration in den Salinebecken ist ein “Schwimmen” wie im Toten Meer möglich.

Geschichte

Die zu dieser Zeit unbewohnte Insel wurde am 3. Dezember 1460 durch den im Auftrag von Heinrich dem Seefahrer fahrenden Genueser Kapitän Antonio da Noli entdeckt und unter dem Namen „Llana“ (flache Insel) in Besitz genommen.

Nachdem die Insel anfänglich mit Hirtensklaven für extensive Viehzucht besiedelt war, folgten im 17. Jahrhundert freie Siedler, um Salz zu gewinnen. 1838 wurde in Santa Maria eine große Saline angelegt, der im 19. Jahrhundert die wesentlich ergiebigere Saline im Krater von Pedra Lume folgte. Hauptziel der Salzexporte waren die englischen und belgischen Kolonien in Afrika sowie Lateinamerika.

Salzgewinnung und extensive Viehzucht ernährten nur eine marginale Bevölkerung, die auch nach der Eröffnung einer Thunfischfabrik 1930 nur wenig wuchs.